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Am 24. Juli ist Tag der Schichtarbeit. ShiftMaids erklärt, warum Schichtarbeitende andere Gesundheitskonzepte brauchen und warum jetzt eine wissenschaftliche Befragung zu Hormonveränderungen bei Frauen im Schichtdienst läuft.
Der Tag, der eigentlich jeder Tag ist
Der 24. Juli ist der Tag der Schichtarbeit, ein Aktionstag, den die Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM) 2017 ins Leben gerufen hat. Das Datum ist kein Zufall: 24.7. steht symbolisch für "24/7", für die Rund-um-die-Uhr-Gesellschaft, in der wir längst leben. Kliniken, Flughäfen, Produktion, Energieversorgung, Logistik, Polizei, Pflege – irgendjemand arbeitet immer. Allein 2025 wurden in Deutschland über 757.000 Stellen mit Schichtbetrieb ausgeschrieben, rund 7 % aller Jobangebote.
Trotzdem ist Schichtarbeit im Gesundheitsdiskurs bis heute ein Nischenthema.
Warum "gesund leben" für Schichtarbeitende anders aussieht
Schlaf-, Ernährungs- und Bewegungsempfehlungen sind fast immer auf einen klassischen Tagesrhythmus ausgelegt: früh aufstehen, drei Mahlzeiten tagsüber, abends zur Ruhe kommen. Für Menschen im Schicht- oder Nachtdienst greift das ins Leere. Wer um 6 Uhr morgens von der Nachtschicht kommt, kann nicht einfach "früher schlafen gehen". Wer im Rotationsdienst arbeitet, hat keinen festen Alltag, an dem sich Gewohnheiten festmachen lassen.
Genau hier setzt ShiftMaids seit fünf Jahren an: mit Gesundheitscoaching, das den Schichtrhythmus als Ausgangspunkt nimmt, nicht als Störfaktor, der irgendwie umschifft werden muss.

Neu: wissenschaftliche Befragung zu Hormonveränderungen bei Frauen im Schichtdienst
Ein Thema, das in der Forschung bislang kaum eine Rolle spielt, ist der Zusammenhang zwischen Schichtarbeit und hormonellen Veränderungen bei Frauen, etwa in der Perimenopause. ShiftMaids hat dazu eine anonyme Online-Befragung gestartet, die sich an Frauen in Schichtberufen aller Art richtet: Pflege, Produktion, Handel, Luftfahrt und viele weitere Branchen. Ziel ist es, erstmals belastbare Daten aus der Praxis zu sammeln und daraus konkrete Handlungsempfehlungen abzuleiten.
Frauen, die im Schichtdienst arbeiten, können ab sofort teilnehmen. Die Befragung dauert wenige Minuten und ist vollständig anonym. Der Link findet sich am Ende dieses Artikels sowie auf den Social-Media-Kanälen von ShiftMaids.
Was Unternehmen jetzt tun können
Für Unternehmen mit Schichtbetrieb ist der 24. Juli ein guter Anlass, das Thema Gesundheitsprävention aktiv anzugehen, nicht nur symbolisch mit einem Dankeschön-Post, sondern strukturell: durch Workshops, Coaching-Angebote oder eine Analyse der eigenen Schichtmodelle. Referenzunternehmen wie Knauf, das DRK Baden-Württemberg, das Marienhospital Stuttgart oder DESY Hamburg setzen genau darauf, mit messbarem Effekt auf Fehlzeiten und Mitarbeiterbindung.
Über ShiftMaids
ShiftMaids® ist das Gesundheitscoaching-Unternehmen für Schichtarbeitende, gegründet 2021 in Stuttgart. Niki Bäuerle verbindet als aktive Flugbegleiterin, Ayurveda-Coach, lizenzierte Resilienztrainerin, wingwave Coach und Gesundheitscoach eigene Schichtdiensterfahrung mit fundiertem Gesundheitswissen. Gemeinsam mit ihrer langjährigen Kollegin Tina Dachlauer, die das Unternehmen von Beginn an mitgestaltet und als BGM-Beraterin sowie zertifizierte Gesundheitscoachin arbeitet, begleiten sie Einzelpersonen und Unternehmen dabei, Schichtarbeit gesünder zu gestalten. Niki Bäuerle und Tina Dachlauer sind gemeinsam Co-Autorinnen des Buchs "Ich bin im Eimer und der Kaffee ist auch alle!".
Jetzt mitmachen
- An der Hormon-Studie teilnehmen: https://tally.so/r/1AxrZp
- Mehr über ShiftMaids erfahren: www.shiftmaids.de
- Für Unternehmen: Kontakt für ein unverbindliches Erstgespräch über hello(at)shiftmaids.de
Das Buch rund um besser Schlafen für alle die unter Schlafstörungen leiden und im Schichtwechsel besser schlafen wollen.
Preis: 19,89 € hier bestellen
Fazit
Der Tag der Schichtarbeit erinnert einmal im Jahr daran, was für rund 6 Millionen Menschen in Deutschland jeden Tag Realität ist: ein Leben, das nicht dem klassischen Rhythmus folgt und trotzdem selten mitgedacht wird, wenn es um Gesundheit geht. Mit der neuen Befragung zu Hormonveränderungen bei Frauen im Schichtdienst geht ShiftMaids einen weiteren Schritt: weg von allgemeinen Tipps, hin zu echten Praxisdaten aus der Schicht selbst. Wer im Schichtdienst arbeitet, muss nicht warten, bis sich das ändert. Schon eine Teilnahme an der Umfrage hilft, das Thema sichtbarer zu machen.


